Rod

Naturschutzgebiet (36,10 ha, erklärt im Jahre 1990). Unter Schutz steht der Teich mit umfangreichem Schilfrohr, mit dem Bewuchs der Ufervegetation und mit groβen Glyceria-Gräserinseln, die als Nistplatz vieler Wasservogelarten, vor allem der Gänse, dienen.) Der östliche Torfteil des Teiches geht in das Übergangstorfmoor mit einer charakteristischen Flora über (Drachenwurz, Rundblättriger Sonnentau, Seerose, Kleiner Wasserschlauch und Blassgelber Wasserschlauch). Die Lokalität ist auch ein bedeutender Sammelplatz für Wasser- und Sumpfvögel in der Zeit der Vogelzüge im Frühling und im Herbst. Rod dient als regelmässiges Vorkommenszentrum der überwinternden Seeadler. Hier lebt auch eine Reihe von bedrohten Lurcharten (Moorfrosch, Kleiner Wasserfrosch, Bergmolch, Nördlicher Kammmolch, Rotbauchunke, Europäischer Laubfrosch). Regelmäβig kommt hier der Flussotter vor.